Über mich

Roc Jaun | Sportmentaltrainer

Bild: Migration Gravel Race 2025, Kenia


Ich begleite Menschen dabei, mentale Herausforderungen im Sport besser zu verstehen und handhabbar zu machen. Nicht mit lauten Motivationssprüchen oder einfachen Erfolgsrezepten, sondern mit einem ruhigen, strukturierten und praxisnahen Ansatz.

Als langjähriger Ausdauer- und Ultracycling-Athlet kenne ich die körperlichen und mentalen Anforderungen langer Belastungen aus eigener Erfahrung. Dabei habe ich nicht nur Erfolge erlebt, sondern auch Tiefpunkte, Krisen und Rückschläge. Gerade diese Erfahrungen haben mein Verständnis für mentale Prozesse besonders geprägt.

Zu meinen sportlichen Erfahrungen zählen unter anderem (kleine Auswahl):

  • Rennrad: Everesting 8848m Höhengewinn, Buchenegg 36x (hoch sowie runter), Schweiz 2026 (216km)
  • Laufen: erster Marathon am 1. Januar 2026 bei Temperaturen von -8 °C
  • Rennrad: BikingMan AURA, Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich 2025 (1’000 km)
  • Gravelbike: BikingMan X, Atlas-Gebirge, Marokko 2024 (1’000 km)
  • Rennrad: Paris-Brest-Paris, Frankreich 2023 (1’200km) – Abbruch aufgrund mentaler Blockade nach 600km
  • Langlauf (Skating): Engadin Skimarathon 2019

Besonders prägend war die Erkenntnis, dass mentale Stärke selten aus Härte allein entsteht. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, mit Müdigkeit, Zweifeln, Druck, Fehlern und unerwarteten Situationen konstruktiv umzugehen.

Diese Erfahrungen (insbesondere auch Paris-Bres-Paris) haben mich dazu motiviert, den CAS Psychologisches & mentales Training im Sport am Institut für Angewandte Psychologie (IAP) der ZHAW zu absolvieren und mich vertieft mit der Frage zu beschäftigen, wie mentale Strategien unter Belastung tatsächlich funktionieren. Im Rahmen meiner Abschlussarbeit untersuchte ich mentale Strategien erfahrener Ultracycling-Athlet:innen und begleitete Athlet:innen bei der praktischen Anwendung mentaler Techniken.

Das Logo von Mental Endurance besteht aus den Buchstaben M und E. Sie stehen selbstverständlich für Mental Endurance also mentale Ausdauer. Gleichzeitig erinnern sie an das englische Wort „me“ – also „ich“. Eine Perspektive, die für meine Arbeit zentral ist.

Mentale Entwicklung beginnt nicht bei Methoden oder Ratschlägen, sondern bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben. Im Mentaltraining richtet sich der Blick deshalb immer wieder auf die Frage: Was brauche ich gerade? Genau diese Selbstwahrnehmung bildet die Grundlage für Selbstregulation, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Entwicklung.

Heute verbinde ich eigene Erfahrungen aus dem Ausdauer- und Ultra-Ausdauersport mit fundiertem Wissen aus der Sportpsychologie und Mentaltrainingspraxis. Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Ressourcen besser zu nutzen, passende Strategien zu entwickeln und Herausforderungen selbstbestimmt zu bewältigen.

Mehr zu meiner Arbeitsweise und Einblicke aus der Praxis findest du in meinen verschiedenen Blog-Beiträgen: